Ausbildung bei Reduta-Berlin

Schauspieler sein ist für viele ein Traumberuf. Man lernt interessante Menschen kennen, macht Karriere und hat die Möglichkeit, in seiner Arbeit schöpferisch tätig zu sein. Man muss nur begabt genug sein und entdeckt werden. Das ist der Traum.

Tatsächlich bietet dieser Beruf große Chancen zur Selbstentfaltung. In der Realität müssen jedoch zu 10 Prozent Begabung 90 Prozent harte Arbeit kommen.
Eine fundierte Berufsausbildung ist die beste Voraussetzung, um den künstlerischen, körperlichen und psychischen Herausforderungen, die professionelles Schauspielen mit sich bringt, gut vorbereitet entgegenzutreten.
„Redoute“ ist die Bezeichnung für eine Wehranlage, eine befestigte Schanze, die Schutz vor feindlichen Geschossen bietet. Seit dem 17. Jhdt. heißt es auh Mummenschanz oder Maskenball. Reduta hieß ein sehr berühmtes Theater in Warschau, das in der Zeit zwischen den Weltkriegen existierte. Gegründet wurde es von Juliusz Osterwa, selbst Schauspieler und Theaterlehrer, der als Vater des modernen Polnischen Theaters gilt.

Teresa Nawrot, die Gründerin und Leiterin der Reduta-Berlin Schauspielschule für Theater und Film, hat in ihrer Reduta alle diese Bedeutungen vereint. Sie betrachtet die Kunst als Festung gegen Ungeist, soziale Ungerechtigkeit und Gefühllosigkeit. Als Schule bietet die Reduta den geschützten Raum, in dem sich Talente und Fähigkeiten noch ohne den hohen Druck der Berufspraxis entwickeln können.
Die regelmäßige öffentliche Präsentation der Arbeitsergebnisse und die Erarbeitung von Aufführungen sind Teil des Ausbildungsprogramms. Die Reduta verfügt in ihren Räumen über ein kleines Studiotheater mit bis zu 90 Plätzen mit eigenem Spielplan.
Die Lehrer der Reduta sind hoch qualifizierte Pädagogen und Trainer, die meisten von ihnen auch Theater- und Filmprofis, die nach wie vor als Kreative selbst in der Praxis stehen. In einem Rating der privaten Schauspielschulen Deutschlands, das im Herbst 2000 von SAT 1 durchgeführt wurde, hat die Reduta Berlin den 3. Platz erreicht.
Seit es die Reduta-Berlin gibt, nämlich seit 1989, haben 95% der AbsolventInnen die Prüfung der ZAV (der staatlichen Arbeitsvermittlungsagentur) bestanden und regelmäßig auch Engagements gefunden. Immer wieder wechseln StudentInnen, die ihre Ausbildung an der Reduta begonnen haben, nach einem Jahr an staatliche Schulen und bestätigen dadurch die Qualität der Ausbildung der Reduta. 2003 wurde unser ehemaliger Student Adrian Topol für seine Rolle im Fernsehfilm „Königskinder“ mit einem Förderpreis zum Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.






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