HAMLETMASCHINE

Die Absolventen des Semesters 7B zeigen
Heiner Müller
HAMLETMASCHINE

„Ich war Hamlet. Ich stand an der Küste und sprach mit der Brandung blablabla„

Müller’s Hamletmaschine, geschrieben 1977, ist eine zerklüftete Schauergeschichte, eine Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod; ein Abgesang.
In dem nur 9 Seiten umfassenden Text tauchen die Shakespeareschen Figuren, Hamlet, Ophelia, Polonius, Horatio, zwar auf, diesmal weigern sie sich jedoch, ihr Drama noch einmal zu spielen. Das Textbuch ist verloren gegangen.
Und so verzichtet Müller konsequenterweise in seiner Hamletmaschine beinahe ganz auf Handlung und Dialog. In einem alptraumartigen Szenarium voller rätselhafter Bilder greift er die großen Themen der Zeit auf: Das Sein, Kriege, Umstürze, Revolutionen, Verantwortung, Verweigerung, Tod.

„Ich bin nicht Hamlet. Ich spiele keine Rolle mehr. Meine Worte haben mir nichts mehr zu sagen. Meine Gedanken saugen den Bildern das Blut aus. Mein Drama findet nicht mehr statt. „

Mit: Anna-Maria Hadorn, Lisa Schwalbe, Fabian Neupert, Jerome Winistädt

Video: Robert Günzel
Leitung: Hans-Jürgen Hannemann

WANN: 09.12 bis 11.12, jeweils 19.30h