Spielplan Mai/Juni 2018

Die Studiobühne Reduta Berlin präsentiert:

Vernissage – Wisław Stefan Fiszbach


Welche Hoffnungen führen Menschen in andere Länder? Ein neues Leben? Ein besseres Einkommen? Der Sprung ins Ungewisse (der letztlich doch zu sich selbst führt)?

Der preisgekrönte polnische Maler Wisław Stefan Fiszbach lädt in die Reduta Berlin zur Vernissage seiner Ausstellung „Görlitzer Park“. Der Maler erfährt den Görlitzer Park, Mitten in Berlin, als einen Brennpunkt gestrandeter Hoffnungen. Fiszbachs Malerei charakterisiert die von ihm geprägte Inkografie, die es Fiszbach ermöglicht, den Augenblick in seine Gemälde zu übertragen. In seinen Bildern liegen Aufbruch und Niederlage, Melancholie und Kampf dicht beieinander.

Der Künstler selbst wird anwesend sein und Ihre Fragen gern beantworten.

Die Ausstellung von Fiszbachs Gemälden erfolgt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Paradies Europa“.

WANN: am Samstag, den 23.05.18 ab 18:00 Uhr
WO: Studiobühne Reduta Berlin, Gneisenaustr. 41, Berlin-Kreuzberg
PREISE: Der Eintritt ist frei.


Das Projekt Lesezyklus – Lektury widmet sich polnischen Literaturklassikern, die von den Streichungen der PiS-Regierung aus dem Schulkanon betroffen sind.

Zur zweiten Veranstaltung unseres Lesezyklus am Donnerstag, den 24.05.2018 um 18.30 Uhr laden wir euch herzlich ein. Die Lesung findet im deutsch-polnischen Raum der Stadthalle Cottbus statt.

Der Abend widmet sich dem polnisch-britischen Schriftsteller Joseph Conrad und seinem Werk „Herz der Finsternis“. Fragmente des Werkes werden durch die beiden Schauspielerinnen der Reduta Schauspielschule – Eliza Natalia Fort und Dominika Otlewska-Dräger – gelesen (Regisseur Wojtek Klemm). Der musikalische Rahmen wird durch den Musiker Mustafa ElDino gestaltet.

Wir freuen uns darauf, als Moderatorin die Literaturübersetzerin und Kulturvermittlerin Dorota Stroińska begrüßen zu dürfen sowie unsere Gäste PD Dr. Matthias Lorenz (Studie zur Rezeption von „Herz der Finsternis“ in der deutschsprachigen Literatur) und die Übersetzerin und Autorin Iwona Nowacka. Wir sind gespannt auf die anschließende Diskussion über das Werk, die aktuelle politische Situation in Polen und weitere Themen. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt mit konsekutiver Übersetzung ins Polnische.

Der Eintritt ist frei. 

Eine europäische Dame

szenische Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Paradies Europa“
mit Matteo Forni und Lisa-Maria Damm

Eines sage ich euch! Glaubt bloß nicht, dass ihr euch in Europa auskennt. Nichts wisst ihr! Yuri kommt unangekündigt als Inspektor, um die Sicherheit der Staatsgäste in der Festung Europa zu gewährleisten. Und was macht er!? Er verliebt sich augenblicklich in die Empfangsdame. Brandgeruch liegt in der Luft. Und Yuri hat die rosa Brille auf. Auf wessen Urteil kann man sich heutzutage eigentlich noch verlassen? Das erfahrt ihr von Yuri selbst, wenn er Rechenschaft ablegt vor der Kommission. Und die europäische Dame wird auch da sein. Zumindest die süße Erinnerung an sie …

WANN: am Samstag, den 26.05.18 um 20:00 Uhr
WO: Studiobühne Reduta Berlin, Gneisenaustr. 41, Berlin-Kreuzberg
PREISE: 8 €, ermäßigt 5 €

Am besten Karten reservieren unter: reduta@reduta-berlin.de


DAS KÜNSTLERKOLLEKTIV dollytakesatrip MIT „DAS BESTE ICH“

mit Josefine Heidt, Silvia Ventura, Lisa-Maria Damm, Milliray Cortez, Matteo Forni, Hans-Jürgen Hannemann

Wir müssen uns vorbereiten. Vorbereiten auf eine bessere Zukunft. Eine Zukunft, in der uns nichts entgleitet, in der wir alles unter Kontrolle haben, in der wir gewappnet sind gegen alles Unvorhergesehene. Wir sind auf dem besten Wege zur totalen Selbstoptimierung. Immer unterwegs. Niemals ankommen. Dollytakesatrip nutzt persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Texte und setzt sie in performative Prozesse um.

WANN: am Samstag, den 09.06.18 um 21:30 Uhr
UND: Sonntag, den 10.06.18 um 20:00 Uhr
WO: Studiobühne Reduta Berlin, Gneisenaustr. 41, Berlin-Kreuzberg
PREISE: 12 €, ermäßigt 8 €

Am besten Karten reservieren unter: reduta@reduta-berlin.de

» dollytakesatrip

dollytakesatrip setzt sich aus Schauspieler*innen, Tänzer*innen und einem Regisseur zusammen. Die Arbeit des Künstlerkollektivs bewegt sich an der Schwelle zwischen Bewegung und Text. Dabei gehen die Performer*innen in ihrer Arbeit zunächst von ihrem eigenen persönlichen Hintergrund aus, nutzen ihre Biografie, Erfahrungen und Wahrnehmungen. Auch werden Interviews, Musik, wissenschaftliche, soziologische und historische Texte in die Arbeit integriert und in Bilder und performative Prozesse umgesetzt.


Unsere Studenten und Absolventen zu sehen in:
Das schweigende Klassenzimmer“

Nach der Vorpremiere auf der diesjährigen Berlinale, läuft der Kinofilm „Das schweigende Klassenzimmer“ ab heute in den deutschen Kinos.
Zu sehen sind unsere Absolventen und Studenten Josefine Heidt, Kira Zurhausen, Lea Eberle, Teresa Jacobowitz, Max Wrede, Chris Swientek und Jerome Winistädt.

Unter der Regie von Lars Kraume und an der Seite von Schauspielkollegen wie Michael Gwisdek, Florian Lukas und Burkhardt Klaußner spielen sie Schüler einer ostdeutschen Abiturklasse, die 1956 auf die Niederschlagung des Ungarn-Aufstandes mit einer Schweigeminute reagieren. Eine harmlose kleine Demonstration jugendlichen Freigeists, die aber fatale Folgen haben wird.

Hier gehts zum Trailer